Das Schlossmuseum
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2016 | Dem Menschen zur Freude, dem Fürsten zum Ruhm  ➔

9. September bis 4. Dezember 2016

Sammellust am Hof der Darmstädter Landgrafen

Über Generationen wurde im Haus Hessen-Darmstadt Originelles und Kostbares gesammelt. Ob wertvoll gebundene Bücher, kunstvoll verzierte Waffen, seltenes Porzellan oder die im ausgehenden 18. Jahrhundert so beliebten Scherenschnitte – die von den Darmstädter Landgrafen und ihren Gemahlinnen zusammengetragenen kleinen und großen Schätzen zeugen von den persönlichen Interessen der einzelnen Familienmitglieder und dem Geschmack der jeweiligen Zeit.

Die Sonderausstellung „Dem Menschen zur Freude, dem Fürsten zum Ruhm“ zeigt eine Auswahl der wertvollsten und kuriosesten Objekte aus landgräflichem Besitz. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kunstwerke der fürstlichen Kunstkammer. Vorwiegend aus Gold und Silber gefertigt, lassen sie die frisch sanierten Räumlichkeiten des Schlossmuseums im Glockenbau des Residenzschlosses in neuem Glanz erstrahlen.

2017 | Fabergé – Geschenke der Zarenfamilie  ➔

1. September bis 10. Dezember 2017

Die unvergleichlichen, im Auftrag der russischen Zarenfamilie entstandenen Goldschmiedearbeiten des Juweliers Peter Carl Fabergé sind Meisterwerke des europäischen Kunsthandwerks um 1900. Sie beeindrucken durch eine enorme handwerkliche Präzision, die Originalität der Entwürfe und den Glanz der kostbaren verarbeiteten Materialien. Das Schlossmuseum Darmstadt zeigt rund einhundert erlesene Beispiele. Es sind im Auftrag des Zarenhofes entstandene Stücke, die als Geschenke der nach St. Petersburg verheirateten Prinzessinnen Elisabeth und Alix von Hessen und bei Rhein in das Darmstädter Fürstenhaus gelangten.

2018 | Das alte Darmstadt – Stadtansichten des Hofmalers E. A. Schnittspahn  ➔

7. September bis 2. Dezember 2018

Vermutlich war es der Erbprinz und spätere Großherzog Ludwig III. von Hessen und bei Rhein, der den Hof- und Theatermaler Ernst August Schnittspahn damit beauftragte, die bedeutendsten Gebäude seiner Residenz und seines Landes für spätere Zeiten im Bilde festzuhalten. Für den Künstler wurde diese Aufgabe, der er sich 37 Jahre widmete, zum Lebenswerk: Bis 1876 fertigte er über 150 farbig gefasste Ansichten der wichtigsten Bau- und Gartendenkmäler in Darmstadt und Umgebung.

Für die Sonderausstellung „Das alte Darmstadt“ wurden ausgewählte Blätter mit vorwiegend städtischen Motiven aufwändig restauriert. Die Vielfalt, der enorme Detailreichtum und die verlässliche Genauigkeit der Darstellung machen sie zu einzigartigen Bilddokumenten der baugeschichtlichen Vergangenheit der ehemaligen Residenz. Viele der gezeigten Gebäude sind unwiederbringlich verloren. In den Gouachen Schnittspahns existieren sie für zukünftige Generationen weiter.